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Guddis10. Januar 2026 um 04:05

Bild: Generiert mit Stability AI

Studieren, dann durchstarten: Großbritanniens Jobturbo für Uni-Talente

Das "Kickstart"-Programm bringt Jugendliche und Arbeitgeber clever zusammen: Der Staat übernimmt Gehaltskosten, junge Menschen bekommen Chancen.

Das Vereinigte Königreich geht einen mutigen Weg, um junge Menschen beim Berufseinstieg zu unterstützen. Das Programm "Kickstart" ist mehr als nur eine Idee - es ist gelebte Arbeitsmarktpolitik mit Herz und Verstand.

Die Zahlen sprechen für sich: Über 120.000 Jugendliche zwischen 16 und 24 Jahren haben bereits von dieser Initiative profitiert. Und das mitten in der Corona-Pandemie, als der Arbeitsmarkt besonders holprig war. Die Rechnung ist simpel: Der Staat übernimmt die Gehaltskosten für sechs Monate, wenn Unternehmen junge Menschen einstellen.

Für Arbeitgeber bedeutet das: null Risiko, volle Unterstützung. Für Jugendliche heißt das: eine echte Chance auf den ersten Job. Keine Almosen, sondern eine Brücke in die Arbeitswelt.

Die Mechanik ist clever. Unternehmen können Vollzeitstellen für junge Menschen schaffen - von Kreativagenturen bis zu Handwerksunternehmen. Der Staat zahlt den Mindestlohn plus Sozialabgaben. Das Ziel: Erfahrung sammeln, Selbstvertrauen aufbauen, Perspektiven eröffnen.

Besonders beeindruckend: Das Programm funktioniert über Branchen und Bildungsgrade hinweg. Ob Uni-Absolvent oder Berufsschüler - alle haben eine Chance. Die Pandemie hat eine Lücke gerissen, "Kickstart" hilft, diese zu schließen.

Wirtschaftlich ist der Ansatz klug. Statt Arbeitslosengeld zu zahlen, investiert der Staat in Zukunftspotenziale. Sozial ist er gerecht. Keine Gruppe wird ausgeschlossen, jeder kann mitmachen.

Die Ergebnisse sind vielversprechend. Viele Teilnehmer übernehmen nach den sechs Monaten feste Stellen. Sie gewinnen mehr als nur ein Gehalt - sie gewinnen Selbstvertrauen und berufliche Perspektiven.

Ein Modell, das Schule machen sollte. Nicht nur in Großbritannien.